Der „linke Kähmzow“ braucht Nachhilfe!
Reden ist Silber, schweigen ist Gold, diese Weisheit sollte
sich auch der Ortsgruppenvorsitzende der Linkspartei in St.Lorenz Stefan
Kähmzow verinnerlichen, denn selbst in einer Presseerklärung über die
Wegstrecke unseres Trauermarsches kommt Genosse Kähmzow nicht ohne die üblichen
Klassenkampf-Parolen aus.
"Nazi-Demonstrationen gefährden die öffentliche
Sicherheit, und gehören schon deshalb verboten und nicht in die Vorstädte. In
Travemünde oder der Gärtnersiedlung in St. Jürgen hätte man diese Demonstration
der Rechten nicht genehmigt. Wir, Die Linke St. Lorenz, beklagen die
Ungleichbehandlung zwischen armen und reichen Stadtteilen.", so Kähmzow.
Wir empfehlen dem Genossen Kähmzow dringend die Lektüre des
Versammlungsgesetzes und das damit einhergehende Grundrecht der
Versammlungsfreiheit. Das eine Partei wie die Linkspartei, deren ideologischen
Wurzeln in der dunklen SED-Vergangenheit zu finden sind, mit solchen
Begrifflichkeiten wenig anzufangen weiß, ist auch aus unserer Sicht noch
nachvollziehbar. Warum man dann aber damit auch noch in Form einer
Presseerklärung an die Öffentlichkeit geht, entbehrt jeglicher Logik und löst
beim Leser allenfalls ein ungläubiges Kopfschütteln aus.
Nein Genosse Kähmzow, es gibt keine Ungleichbehandlung von
armen und reichen Stadtteilen, sondern eine Ungleichbehandlung zwischen
nationalen und linksgerichteten Versammlungen, denn angemeldet war eine
Streckenführung in der Innenstadt, die von der Versammlungsbehörde jedoch nicht
bestätigt wurde. Damit wäre „Ihr Stadtteil“ vom Trauermarsch verschon geblieben
und Sie hätten keinen Grund gehabt, solche schwachsinnigen Erklärungen zu
verfassen.
Ein wenig konstruktiver geht die SPD-Ortsgruppe zu Werke. Am
heutige Montag, den 23. März um 18 Uhr wird die Polizei im Hanseatischen Hof
über mögliche Absperrmaßnahmen berichten. Sicherlich werden einige Bürger auch
die Möglichkeit besitzen den anwesenden SPD-Politikern unangenehme Fragen
stellen, denn für viele Anwohner ist es kaum nachvollziehbar, warum sich die
Sozis an einer Gegendemonstration beteiligt, die gewalttätigen Linksautonomen
eine Plattform für Ihre dumpfe Gewalt bietet.
