26. März 2009
Herzlich willkommen in Lübeck, Genosse Stegner?
Unser „Freund“ Ralf Stegner ist doch immer für den einen
oder anderen Skandal gut. Dank seines losen Mudwerks tritt er offensichtlich
gerne in das eine oder andere Fettnäpfchen und musste als Konsequenz vor gut
einem Jahr seinen Posten als Innenminister räumen. Zu groß waren die
Differenzen mit Ministerpräsident Carstensen.
Daß Stegner, als aufrichtiger antifaschistischer Kämpfer,
nun auch am Sonnabend in Lübeck als Redner auf der Kundgebung des Bündnisses
„Wir können Sie stoppen“ auftreten wird, ist aus unserer Sicht durchaus
konsequent, bringt den Genossen Stegner jedoch in Erklärungsnot.
Wenn man sich die Unterstützer dieser linken Kundgebung
genauer anschaut, wird deutlich, daß mit „anvant-projekt“ auch Organisationen
teilnehmen, deren Mitglieder regelmäßig zur Gewalt gegen Andersdenkende
aufrufen und sogar vom damaligen Innenminister Stegner durch den
Verfassungsschutz überwacht wurden. Der Sprecher dieser Gruppe, Holger Wulf,
verdeutlichte erst vor wenigen Tagen in einem Interview, daß sich viele seiner
Mitglieder nicht an der Kundgebung beteiligen werden, da sie Aktionen am Rande der
rechten Demo planen.
Genosse Stegner muß sich demnach die Frage gefallen lassen,
wie er heute zur Überwachung dieser linksexremen Gruppe und den Planung von
Aktionen gegen einen angemeldeten und genehmigten Trauermarsch steht! Beim Spitzenkandidat
der SPD für die bevorstehende Landtagswahl haben die Wähler sicherlich ein
gesteigertes Interesse an der Verfassungstreue, immerhin möchte Genosse Stegner
Ministerpräsident werden!
Ob der SPD-Politiker, wie bei einer 1.Mai Kundgebung 2007 in
Kiel, auch bei uns mit einer fliegenden Sahnetorte begrüßt wird, ist unklar. Als
„Stadt des Marzipans“ sollte es in Lübeck zumindest eine Marzipantorte sein…
