2. April 2006

Trauermarsch erfolgreich durchgeführt
-Linke Chaoten versetzten die Lübecker Innenstadt in Angst und Schrecken-

Zum Abschluß der diesjährigen Kampagne zum alliierten Bombenterror auf Lübeck im Jahre 1942 führten freie Nationalisten einen würdevollen Trauermarsch zum Gedenken an die Opfer durch, welcher lediglich durch Gewalt und Rechtsbruch durch die Versammlungsbehörde nicht den Innenstadtkern erreichte.
Schon im Vorwege hatte der Anmelder auf einem Kooperationsgespräch gegenüber Polizei und Versammlungsbehörde darauf hingewiesen, daß sich die Strecken der beiden Versammlungen nicht an der Holstenbrücke kreuzen dürfen, da davon ausgegangen werden muß, daß dort eine Sitzblockade durchgeführt wird und der Innenstadtkern somit für den Trauermarsch unerreichbar wird. Die Versammlungsbehörde hat in Absprache mit der Polizei trotzdem eine solche Strecke für die Gegendemonstranten genehmigt und damit diese Blockade bewußt herbeigeführt. Das die "Ordnungshüter" natürlich nicht gewillt waren die Blockade zu räumen, dürfte nach dieser Vorgeschichte klar sein.
Der Trauermarsch wurde über die Possehlstraße und Wallstraße bis zum Mühlenteich geleitet. Dort angekommen erklärte der Einsatzleiter der Polizei, daß man nicht mehr in der Lage sei, die öffentliche Sicherheit und Ordnung sicherzustellen, da es in der Innenstadt schon zu größeren Ausschreitungen gekommen sei. Mülltonnen wurden umgekippt, Papiercontainer angezündet und Autos beschädigt. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Lübecker Grünen Bernd Möller rechtfertigt diese Vergehensweise: "Man hätte die Nazis nicht in die Innenstadt leiten dürfen, sondern gleich wieder über die Lachswehr zum Bahnhof zurück. Auch die Vergehen, einige wenige Straßenschilder umzukippen, einen klapprigen kleinen Holzzaun umzureißen oder 2 bis 3 Papiercontainer anzuzünden, schaden dem Bild der friedlichen Demonstration. Aber sie sind kein Grund, jungen Menschen mit Knüppeln auf den ungeschützten Kopf oder Körper zu schlagen! Polizisten waren nach Aussagen von Umstehenden selbst nicht in Gefahr. Aber sie haben mit ihrem Schlagstockeinsatz das Leben mancher Jugendlicher gefährdet und deren Bild von Demokratie übel geprägt."
Diese Aussage zeigt deutlich, wo die eigentlichen Verantwortlichen für diese Krawalle sitzen. Es sind eben jene Personen, wie der Grüne Bernd Möller, die den Nährboden für solche Taten schaffen. Auch die Verantwortlichen der Kirche, die sonst von Nächstenliebe und Frieden faseln, rufen durch die Unterstützung der Gegendemonstration indirekt zu Gewalt und Brutalität auf.
Auf der Kundgebung, die am Mühlenteich mit Blick auf den beim Bombenangriff stark zerstörten Lübecker Dom stattfand, sprachen die Kameraden Lütke, Wiechmann und Wulff über den alliierten Bombenterror in Deutschland. Der Versammlungsleiter fand abschließend deutliche Worte zum Verhalten von Polizei und Gegendemonstranten und stellte klar, daß rechtliche Konsequenzen folgen werden.
Nach der Kundgebung ging es auf gleicher Strecke zurück zum Ausgangspunkt. Auf der Höhe des Gewerkschaftshauses ereignete sich ein nahezu unglaublicher Vorfall. Über die Lautsprecheranlage wurde während des Marsches eine Kundgebung durchgeführt. Kurz nach Beginn stürmten eine Gruppe von Polizisten auf den Lautsprecherwagen zu, und versuchen unrechtmäßig diese Kundgebung zu unterbinden. Das Fahrzeug wurde beschädigt, ein Kabel der Lautsprecheranlage mit einem Messer zerschnitten und Versammlungsteilnehmer durch den Einsatz verletzt. Es gelang jedoch nicht, die Kundgebung zu unterbinden. Als sich die Lage etwas beruhigt hatte, mußten Polizei und Versammlungsbehörde gegenüber dem Versammlungsleiter eingestehen, daß sie offenbar ihren eigenen Auflagenbescheid nicht richtig gelesen haben. Unsere Kundgebung während des Marsches war rechtens und so ging es unter Einsatz der Lautsprecheranlage weiter Richtung Bahnhof. Auch dieses Verhalten muß rechtliche Konsequenzen haben und die Polizei wird den entstandenen Schaden ersetzen müssen.
Obwohl es der nationalen Opposition an diesem Nachmittag nicht gelungen ist, die Altstadt zu erreichen, muß die Veranstaltung als Erfolg gewertet werden. Die Teilnehmer haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, daß sie würdevoll und friedlich den Opfern des alliierten Bombenterrors gedenken können, während die linken Chaoten in der Innenstadt randalierten.

Auftakt am Bahnhof

 

Zwischenkundgebung am Mühlenteich

 

Auf der anderen Seite vom Teich die Linken

 

Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus

 

Übereifrige Ordnungshüter durchschnitten eines der Lautsprecherkabel

 

Trotzdem geht es mit Lautsprecherdurchsagen zurück zum Bahnhof

 

Auch die Medien berichten ausführlich:

LN vom 2. April 2006

HL Live / Bilanz der Polizei

HL Live / Krawalle in der Innenstadt

HL Live / Politik kritisiert Polizeieinsatz