29. März 2007

Auflagen zum Trauermarsch in Lübeck

Bei einem Trauermarsch werden die Verhaltensregeln höher angesetzt als bei jeder anderen nationalen Demonstration. Wie auch schon beim Heldengedenken in Halbe und den Trauermarsch in Dresden hat der Veranstalter eigene Verhaltesregeln aufgestellt, welche vom Ordnungsdienst auch durchgesetzt werden. Wer sich daran nicht halten kann oder möchte, sollte sich die Anreise nach Lübeck sparen.

Alkohol:
Es herrscht absolutes Alkoholverbot auch auf der Anreise. Jeder Kamerad, der sich daran nicht hält wird von der Versammlung ausgeschlossen.

Kleidung:
Alliierte Kleidungsstücke wie Bomberjacken und Springerstiefel sind nicht nur von der Versammlungsbehörde untersagt, sondern auch vom Veranstalter unerwünscht. Dazu zählen auch Halbschuhe mit Stahlkappe. Wir wünschen keine Teilnehmer zu sehen, die Aufdrucke auf ihrer Bekleidung (Lonsdale, Consdaple etc.) überkleben müssen. Wir wollen nicht, daß die Bekleidung der Teilnehmer aussieht wie ein "Flickenteppich". Am sinnvollsten ist, Bekleidungsstücke zu tragen, die überhaupt keinen Aufdruck haben.
Bedenkt bitte: Es ist ein Trauermarsch, also kleidet Euch entsprechend!!!!

Fahnen und Transparente:
Themenbezogene Transparente sind absolut erwünscht. Parteifahnen jeglicher Art sind auf der Gedenkveranstaltung nicht erwünscht. Somit wird gewährleistet, daß keine Partei diese Gedenkveranstaltung für sich instrumentalisieren kann. Es ist und bleibt eine Gedenkveranstaltung der gesamten Nationalen Opposition.

Nikotingenuß:
Auf der gesamten Marschstrecke wird das Rauchen untersagt sein. Gleiches gilt für die Hauptkundgebung auf dem Kohlmarkt. Lediglich bei der Auftakt- und Abschlußkundgebung am Bahnhof wird die Möglichkeit des Rauchens gegeben sein.

Parolen und Sprechchöre:
Es handelt sich um eine Gedenkveranstaltung bei der Musik über die Lautsprecheranlage gespielt wird oder Durchsagen für die Bevölkerung gemacht werden. Jegliche Sprechchöre der Demonstrationsteilnehmer sind untersagt!

Umgang mit den Systemmedien:
Medienvertretern werden keine Interviews gegeben und keine Auskünfte erteilt. Sie sind als nicht existent zu betrachten.

Nutzung von Mobiltelefonen:
Während des Marsches sind alle Mobiltelefone auszuschalten oder lautlos zu stellen. Lediglich vor Beginn des Marsches am Bahnhof ist das Telefonieren erlaubt, um weitere Kameraden zu Veranstaltungsort zu leiten.



Auch die Versammlungsbehörde hat uns Auflagen erteilt, die wir hier auszugsweise wiedergeben:


Das Mitführen von Fahnen mit Gestaltungen bzw. Symbolen, die als Ersatz für nationalsozialistische Symbole bzw. als Identifikationsmerkmale der rechtsextremen Szene gelten (u.a. Reichskriegsflagge, Keltenkreuzfahne, Fahnen mit dem Symbol der "Schwarzen Sonne.) Die Breite der mitgeführten Transparente darf 2,50m und die Länge der Fahnenstangen 1,50m nicht überschreiten. Je 10 Teilnehmer darf eine schwarze Fahne mitgeführt werden, die über den Aufzug verteilt zu tragen sind.

Untersagt ist das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie das Tragen von Uniformen, Uniformteilen, insbesondere auch von Springerstiefeln, militärisch geschnitten Hemden, Bomberjacken und in Verbindung stehende Leib- und Schulterriemen als Ausdruckeiner gemeinsamen politischen Gesinnung.

Die Versammlungsteilnehmer dürfen keine Embleme oder Tätowierungen sichtbar tragen, die in Verbindung mit dem Nationalsozialismus stehen. "Hass" bedeuten (wie z.B. die Bilder von Totenköpfen, Schriftzug Hass) oder in den Augen der breiten Öffentlichkeit einen solchen Eindruck hervorrufen können. Verboten ist auch das sichtbare Tragen von Bekleidungsstücken mit Aufschriften aus denen sich durch teilweises Überdecken die Buchstaben- bzw. Zahlenfolgen wie NS, NSD, NSDA, NSDAP, SS, SA, ACAB, 14, 18, 88 oder die Abkürzung bzw. erkennbare Abkürzungsteile weiterer verbotener Parteien oder Gruppierungen ergeben kann.

In den Versammlungsreden, Sprechchören oder Wiedergabe von Tonträgern haben alle Aussagen zu unterbleiben, die das NS Regime, seine Organisationen und deren Folgeorganisationen sowie verbotene parteien und Vereine einschließlich der Nachfolge- und Ersatzorganisationen glorifizieren, verharmlosen oder sonst wiederbeleben. Untersagt sind insbesondere die Parolen "Ruhm und Ehre der Waffen SS", "Wir sind wieder da", Wir kriegen Euch", Wir kriegen Euch alle" und alle Parolen mit der Wortfolge "Nationaler Widerstand". Gleiches gilt für etwa zu verbreitende Druckwerke.