27. März 2006

 

Blumen für die Opfer - Abscheu für die Täter!
-Nationale Aktivisten pflanzten 300 Blumen für die Bombenopfer-


Den unschuldigen Opfern, meist Frauen und Kinder, die beim grauenvollen Bombenangriff auf unsere Hansestadt ums Leben kamen, wird seitens der Stadt keinerlei Beachtung geschenkt. Geschichtliche Tatsachen werden verdreht, um dem Bürger zu vermitteln, daß die Opfer am Ende sogar selber schuld an ihrem Schicksal seien. In diesem Zusammenhang ist es auch nicht verwunderlich, daß sich die Gedenkstätte für die Opfer dieser Terrornacht in einem denkbar schlechten Zustand befindet.
Trotz widriger Witterungsumstände ließ es sich eine Gruppe nationaler Aktivisten nicht nehmen, auf dem Lübecker Ehrenfriedhof für jedes Bombenopfer eine Blume zu pflanzen. Einige Spaziergänger staunten nicht schlecht. Wie kann es sein, das in der heutigen Zeit noch immer junge Menschen freiwillig solche Ehrendienste verrichten und sogar die Blumen dafür aus eigener Tasche bezahlen? Warum ist die Friedhofsverwaltung nicht gewillt, wenigstens die Unkosten für solche Arbeitseinsätze zu bezahlen?
Die Initiative "Bomben für den Frieden?" wird sich auch zukünftig für ein ehrenwertes Gedenken an die Opfer dieser Bombennacht einsetzen und am 1. April mit einem Trauermarsch eindrucksvoll unter Beweis stellen, daß es nicht möglich sein wird, dieses Thema unter den Tisch zu kehren.

"Ihr seid für Deutschland gestorben, das vergessen wir nie!"

 

Bilder von der Aktion:

 

Ehrenfriedhof vor dem Einsatz

 

Vor jede Tafel wurde eine Blume gepflanzt

 


300 Blumen mußten gepflanzt werden

 

Teilweise war der Boden noch vereist

 

Trotz schlechtem Wetter wurde "gearbeitet"

 

Auch vor das Mahnmal für die Bombenopfer wurden Blumen gepflanzt