17.09.2011
Machen Sie sich nicht lächerlich, Herr Schlie!

Stellungnahme des Versammlungsleiters Thomas Wulff

NOCH gibt es eine kleine rechtsstaatliche Instanz, die Ihnen die Willkür politisch motivierter Verbotsorgien verbietet. Wohl gesagt - noch. Es ist seit geraumer Zeit zu beobachten, wie die letzte wirkliche Opposition, vom Einheitskartell der Parteien in diesem Lande, mit allen Mitteln daran gehindert werden soll, in der Öffentlichkeit auftreten zu können.
Eine Demonstration hat den Zweck, sich Gehör zu verschaffen und zu mindestens kurzzeitig mit seinen Botschaften einen außenstehenden Kreis von Menschen unseres Volkes zu erreichen. Genau das ist es, was Sie und ihre abgehalfterte Polittruppe verhindern möchten.

Warum ?

Sie können niemanden erklären, warum das Gedenken an die Toten der Bombardierung Lübecks verbotswürdig sein soll. Sie werden auch auf Seiten der Veranstalter keine Verbotsgründe finden, da wir uns immer an die Vorgaben und das Recht gehalten haben, auch wenn es oftmals mehr als deutlich wurde, daß das Recht uns gegenüber scheinbar gebeugt wurde. Ihre Aufforderung, nun - einfach mal so - ein Verbot durch den Bürgermeister bzw. die Verwaltung aussprechen zu lassen, ist entweder mit plattem Wahlkampf oder aber mit einer Erosion ihrer rechtsstaatlichen Verantwortung gegenüber jedem deutschen Staatsbürger zu erklären. SIE, Herr Schlie, fordern nichts anderes als eine augenscheinlich verantwortungslose Handlung eines Verwaltungsorgans mit der Folge von STEUERGELDVERSCHWENDUNG! Aber das ist man von Ihresgleichen ja so gewohnt. Eine kleine Klientel bedienen, um sich ins rechte Medien-Licht zu stellen und das auf Kosten des Steuerzahlers.

Sie und ihre herbeigerufenen Fußtruppen der Straßenkrawallmacher und Mülltonnenanzünder des " breiten gesellschaftlichen Widerstandes" dürfen sich sehr sicher sein, WIR kommen nach Lübeck - wenn nicht heute, dann eben morgen. Wenn das Recht durch einen Minister gebeugt werden wird - nur zu. Es zerstört immer mehr die Maske vom Rechtsstaat und wird eines Tages gegen die schlagen, die sich dieser Entrechtung bedient haben. Die Jauchegrube der etablierten Parteimafia stinkt durch Ihren Verbotsvorstoß nur noch etwas schärfer.

Als Versammlungsleiter des Marsches bedanke ich mich jedenfalls für diese breit angelegte Diskussion und öffentliche Medienberichterstattung, die unserem Marsch noch mehr Aufmerksamkeit beschert hat. Sollte in einem Verbotsverfahren ein angeblicher polizeilicher Notstand wegen Mangel an Einsatzkräften geltend gemacht werden oder eine Gefahrenprognose aus Ihrem Hause einem Verbot zu Grunde liegen, werden wir selbstverständlich Ihre dreiste Aufforderung an den Bürgermeister zitieren. Das Gericht wird dies einzuschätzen wissen.

Auch wir scheuen keine juristische Auseinandersetzung mit den Behörden! Auch solch eine Auseinandersetzung ist für uns eine Frage der Ehre unserem Volk gegenüber. Es geht schließlich darum, die Toten UNSERES Volkes, welche, im völkerrechtswidrigen Bombenterror auf die Zivilbevölkerung, zu Hunderttausenden ermordet wurden, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

GEGEN EINSEITIGE GESCHICHTSKLITTERUNG !

Mit freundlichem Gruß
Thomas Wulff - Steiner


 

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