30. März 2009
Trotz
Polizeiwillkür:
Erfolgreicher
Trauermarsch in Lübeck!
Am Sonnabend, den 28. März fand bereits zum vierten Mal in Folge der Lübecker Trauermarsch statt. Er ist damit die größte Demonstration Norddeutschlands, die regelmäßig stattfindet. Auch wenn bei diesem Ereignis dank der nationalen Kräfte eine Regelmäßigkeit vorhanden ist, läßt der politische Gegner langsam nach, aber die Schikanen der Behörden nehmen dafür zu.
So mobilisierten die Gewerkschaften, Kirchen, Antifa, SPD, Die Linke, usw. gerade mal 1.500 Menschen, die ein deutliches Zeichen gegen Rechts setzen sollten. Dabei haben sie noch am Vortag mit über 3.000 Gegendemonstranten gerechnet. Warum gerade mal die Hälfte kam, wird wohl drei gute Gründe haben. Als erstes kann man davon ausgehen, daß bei den 1.500 Gegendemonstraten die meisten Menschen Gewerkschaftsfunktionäre und Betriebsratsmitglieder sind, für die es Pflichtprogramm ist, da zu sein. Als zweiten Punkt muß man die Anwesenheit eines der unbeliebtesten Politiker Schleswig-Holsteins erwähnen, Ralf Stegner (SPD). Und als dritten und wichtigsten Punkt sei festzustellen, daß immer mehr Menschen der jetzigen Politik mißtrauen, unseren Trauermarsch zwar für richtig und wichtig finden, aber noch immer Angst haben, sich offen zur nationalen Bewegung zu bekennen.
Da der oben genannte
dritte Punkt den Behörden der Hansestadt Lübeck sehr wohl bekannt ist,
setzt man halt auf die Polizei, die es vor Ort ausbaden darf. Diese überzog
den Trauermarsch immer wieder mit Schikanen. So begann schon die Hinhaltetaktik
der Polizei noch vor Beginn des Trauermarsches, als man für drei Ordner eine
Dreiviertelstunde benötigte, um sie zu überprüfen, ob sie überhaupt
als Ordner fungieren dürfen, also brd-tauglich sind.
Nach dem Verlesen
der durchaus überflüssigen Auflagen der Behörde, nutze der Versammlungsleiter
Jörn Lemke die Gelegenheit, um ein paar Worte an die angereisten Kameradinnen
und Kameraden zu richten. Nach drei Minuten folgte durch die Lautsprecheranlage
der Polizei die Durchsage, daß Kundgebungen an diesem Ort nicht zulässig
seien. Selbstverständlich forderte die Polizei, die drei Minuten Redezeit
von der eigentlichen Kundgebung, die wenig später am Ziegenteller stattfinden
sollte, abzuziehen.
Gegen 13:00 Uhr setzt sich dann der Trauermarsch in
Bewegung. Wenig später erreichte der Zug den Ziegenteller, den Ort der ersten
Kundgebung. Jörn Lemke verwies kurz vor seinem Redebeitrag auf die Uhrzeit
13:17 Uhr und daß die Kundgebung mit Abzug der drei Minuten bis 13:44 Uhr
gehen wird. Nach einem Redebeitrag von Dieter Riefling und noch während der
Ansprache von Thomas (Steiner) Wulff gab die Polizei, selbstverständlich
wieder über die Lautsprecheranlage der Polizei, bekannt, daß der Trauermarsch
sich in Bewegung setzen müsse. Dabei war es gerade 13:41 Uhr. Aber anscheinend
waren die Uhren der Polizei auf Feierabend eingestellt. Nach einer kurzen Diskussion
zwischen der Versammlungsleitung und der Polizei setzte sich der Zug wieder in
Bewegung Richtung Ziegelstrasse. Auf der Ziegelstrasse / Ecke Beethovenstrasse
kam der Trauermarsch unfreiwillig zum Stillstand. Laut Polizei soll es starke
Behinderungen auf der Beethovenstrasse / Ecke Richard-Wagner-Strasse geben. Nach
ein paar Minuten ging es allerdings wieder weiter. So massiv waren die Behinderungen
dann wohl doch nicht. Auf der Beethovenstrasse kam unser Zug mal wieder zum stehen.
Diesmal waren die massiven Störungen durch linke Gegendemonstranten auf der
Pfitznerstrasse, eine Strasse unserer Marschroute. Die Polizei bat den Versammlungsleiter
Lemke, wie immer über die Lautsprecheranlage der Polizei, zur Lagebesprechung.
Die Polizei erteilte der Versammlungsleitung die Auflage, die Marschroute zu ändern.
Das hieß, daß unsere Route stark gekürzt wurde und unsere Kundgebung
zum zweiten Mal auf dem Ziegenteller stattfinden mußte. Als wir die Richard-Wagner-Strasse
komplett durchgingen und dabei nicht mehr unsere eigentlich genehmigten Route
waren, fiel sehr deutlich auf, daß auf der Strasse mobile Parkverbotsschilder
mit den Hinweisschildern "6.00 - 22.00" aufgestellt waren. Vermutlich
wußte die Polizei schon am Vorabend, daß linke Chaoten die Pfitznerstrasse
blockieren würden. Nebenbei sei noch zu erwähnen, daß die Polizei
beim Kooperationsgespräch mit den Veranstaltern schon darauf hinwies, daß
sie lieber die Richard-Wagner-Strasse komplett durchgehen würden.
Wie
immer, folgte eine Durchsage der Polizei. Vermummungen im Trauermarsch haben zu
unterbleiben, da man sonst gegen die Teilnehmer vorgehen würde. Roland Fischer,
einer der Veranstalter, überzeugte sich davon, des es im Zug keine Vermummung
gab und meldete dies dem Polizeieinsatzleiter. Er gab zu, auch nichts gesehen
zu haben, aber er hätte es eben gehört. Erwähnenswert sei, daß
das Gespräch zwischen dem Polizeieinsatzleiter und R. Fischer außerhalb
des Trauermarsches stattfand und um sie herum überall linke Vermummte waren,
worauf sofort hingewiesen wurde.
Auf der Richard-Wagner-Strasse sah der
Anmelder Roland Fischer plötzlich Lutz Heilmann, Bundestagsabgeordneter für
"Die Linke" neben dem Trauermarsch laufen. Roland Fischer bat Herrn
Heilmann immer wieder um ein Gespräch und das er sich doch zur linken Gewalt
äußern solle. Ebenfalls bat Fischer um Heilmanns Einschätzung
zum Verhalten der Polizei gegenüber den rechten Teilnehmerinnen und Teilnehmern
des Trauermarsches. Leider blieben alle Fragen an Herrn Heilmann unbeantwortet.
Am
Ziegelteller wieder angekommen folgte nun die zweite Kundgebung. Während
Christian Worch seine Rede komplett halten konnte, wurde Jens Lütke mitten
in seiner Rede, wie immer von der Lautsprecheranlage der Polizei, unterbrochen.
Die Polizei forderte, die Kundgebung um 100 Meter in den Steinrader Weg zu verlegen.
Hintergrund war aber diesmal aus Sicht der Polizei nachvollziehbar, denn sie wollte
Polizeikräfte in die Innenstadt abziehen im Nachhinein ein, wo es zu aggressiven
Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und linken Chaoten kam. So konnte Jens
Lütke seine Rede im Steinrader Weg noch zu Ende bringen. Thomas "Steiner"
Wulff sprach dort ebenfalls ein weiteres Mal zu den anwesenden Kameradinnen und
Kameraden.
Gegen 16:00 Uhr wurde der Trauermarsch beendet und es ging
ohne längere Wartezeit wieder zurück in den Hauptbahnhof.
Während
Medien und Linksextremisten noch über einen möglichen Trauermarsch im
nächsten Jahr spekulieren, können wir diesen Spekulationen Wind aus
den Segeln nehmen. Wir kommen wieder! Eine Anmeldung für Sonnabend, den 27.
März 2010, liegt der Versammlungsbehörde bereits vor.




Warum
auch auf der Ausweichstrecke Parkverbot erteilt wurde,
bleibt das Geheimnis
der Polizei.