28. März 2008

Gedenkminute für die Bombenopfer

Am frühen Abend des 28. März 2008 führte eine Abordnung des NPD Kreisverbandes Lübeck/Ostholstein eine Gedenkminute für die Opfer des alliierten Bombenterrors auf dem Lübecker Ehrenfriedhof durch.
In diesem Zusammenhang wurde eine Blumenschale mit Schleife niedergelegt und ein Lebenslicht entzündet. "Über 300 Menschen, meist Frauen und Kinder, sind bei diesem feigen Bombenangriff ums Leben gekommen und es müßte eine innere Verpflichtung sein, diesen Opfern zu gedenken", so der NPD Kreisvorsitzende Jörn Lemke.
Die Stadtführung unter Bürgermeister Bernd Saxe und Vertreter alle etablierten Parteien scheinen dies anders zu sehen, denn nicht einmal ein Kranz wurde von diesen Herrschaften niedergelegt. Würde nicht die nationale Opposition jedes Jahr mit einem Trauermarsch und einer damit verbundenen Propagandaarbeit in die Öffentlichkeit treten, wäre das Andenken an die Opfer dieser menschenverachtenden Tat längst in Vergessenheit geraten.